Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht 1

"Ich habe mich für ein FSJ entschieden, weil ich mir noch nichts so ganz im klaren darüber war, wie es nach dem Abi weiter gehen sollte. Ich wollte in eine Einsatzstelle in der Jugendarbeit, weil ich diesen Bereich durch Gruppenstunden in der Pfarrei usw. schon kannte. Und diesen pädagogischen Bereich wollte ich näher kennen lernen, um mich besser orientieren zu können, ob diese Richtung etwas für mich ist. In der Einsatzstelle kriegt man auch mal mit, wie es so ist, bis zum späten Nachmittag zu arbeiten und wie Teamarbeit abläuft. Im Gegensatz zur Schule arbeitet man praktisch, und das war auch ein Grund für meine Entscheidung für ein FSJ. Am meisten Spaß machen mir die Orientierungstage für Schüler/innen. Mit Jugendlichen zu arbeiten ist nicht immer stressfrei, aber ich glaube, dass es trotzdem genau das Richtige für mich ist.
Die begleitenden Seminare find nicht nur gut, weil man sich Anregungen für Klassentage holen kann sondern ich habe auch jede Menge nette Leute kennen gelernt und außerdem haben sie mir auch für mich selbst viel gebracht.. Und außerdem machen sie echt viel Spaß! Jetzt, nach einem halben Jahr, bin ich mir wegen meiner beruflichen Entscheidung schon klarer geworden, ich werde ziemlich wahrscheinlich in dieser Richtung was studieren. Und ich kann jetzt schon sagen, dass mir das FSJ in mehrerlei Hinsicht viel gebracht hat., ich würde es sofort wieder machen."

Tordis, 20 Jahre

 

Erfahrungsbericht 2

"Ich arbeite in der Caritas-Sozialstation in Neunkirchen am Brand (zwischen Erlangen und Forchheim) und bin deshalb ständig mit meinem Dienstauto unterwegs. Zwar darf ich nicht die Aufgaben einer ausgebildeten Krankenschwester bzw. Pflegerin ausüben, habe jedoch trotzdem sehr viel Spaß und Freude an der Arbeit, da das Aufgabenfeld sehr groß ist. Waschen der Patienten, Einkaufen oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten, bis hin zu Gehübungen sind einige meiner Tätigkeiten im FSJ.
Nach der 11. Klasse bin ich vom Gymnasium mehr oder weniger freiwillig abgegangen und wollte eigentlich in der Fachoberschule mein Abitur machen, verpasste jedoch den Anmeldungstermin und so waren alle Plätze im sozialen Zweig schon weg.

Tja und da fiel mir ein, so ein FSJ dazwischen zu schieben, was mir nach dem ganzen Schulstress sehr gelegen kam. Ich hatte Glück und bekam, trotz der späten Bewerbung noch einen Platz und da mir die Arbeit sehr gefällt, werde ich wohl auch, nachdem ich mein Abi nachgeholt habe, einen Beruf im sozialen Bereich wählen, wie z.B. Krankengymnastin oder Ergotherapeutin."

Julia, 19 Jahre

 

Erfahrungsbericht 3

"Seit einem halben Jahr mache ich in einem Altenheim mein FSJ. Der Grund dafür war, dass ich erst mal ein Jahr von der Schule wegkomme und etwas praktisches machen kann. Ich finde das FSJ gut, denn dadurch habe ich die Möglichkeit mich auf mein späteres Berufsleben vorzubereiten. Für mich sind auch die regelmäßigen Seminare wichtig, denn dort habe ich die Möglichkeit mich mit den anderen FSJ-lerinnen auszutauschen. Die Seminare finde ich auch gut, weil wir dort auch immer jede Menge Spaß haben. Ich würde das FSJ jederzeit wieder machen und kann es nur weiter empfehlen!"

Melanie, 17 Jahre

 

Erfahrungsbericht 4

"Ihr wollt etwas über das Freiwillige Soziale Jahr wissen? Na dann lest mal weiter: Wir drei Mädels wollten uns einen Einblick in das Berufsleben einer Krankenschwester verschaffen , um festzustellen, ob wir für diesen Beruf geeignet sind. In den ersten vier Wochen haben wir im hauswirtschaftlichen Bereich gearbeitet. Nach diesen vier Wochen sind wir in den pflegerischen Bereich übergegangen. Seitdem helfen wir unter anderem bei der Körperpflege der Patienten mit, fahren sie zu Untersuchungen und gehen mit den Schwestern/Pflegern durch, um z.B.: Blutdruck zu messen, eincremen und beim Wundenverbinden zu helfen.
Es macht total viel Spaß und, wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid, dann meldet euch doch beim BDKJ."

Andrea Kindler, 17 Jahre
Marion Gebhardt, 17 Jahre
Evelyn Hofmann, 17 Jahre